"Der letzte Abend auf den Gilis und die ganze Zeit in Seminyak/Kuta fasse ich in einem Post zusammen. Keine Bilder, nur bisschen Musik fürs Feeling. Bis bald wieder zu Hause - in ca 20 Stunden."
Das eben war mein originaler Text, den ich tatsächlich noch am letzten Tag vor der Abreise in der Hotelbar in Seminyak schnell schnell geschrieben habe. Ich lese diesen Beitrag nun ein paar Jahre später und finde das blöd. Ich muss hier jetzt einfach noch ein paar Sachen einfügen, denn es gab da schon noch Erwähnenswertes.
Der vorletzte Tag und der Tag davor
Ich beginne einmal mit unserem Hotel. Wir hatten ein Bungalow mit privatem Pool in Seminyak, Bali für die letzten, ich glaube, drei Tage. Kleines, hübsches Hotel, sehr überschaubar, fantastisches Essen, nahe vom Strand aber nicht direkt am Strand (das war eine gute Sache, denn am Strand liefen auch andauernd Parties. Betrukneke Leute, viel Lärm und so). Unser Hotel war also ganz angenehm und ruhig.
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| Eigener Pool im Eingangsbereich, im Hintergrund das Wohnzimmer des Bungalows |
Weil ich leider ein paar Jahre später die meisten. meiner Bilder von damals an einen Festplatttencrash verloren habe, muss ich hier nun ein paar Hotelbilder von
booking.com zeigen:
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| Poolbereich mit Sicht ins Wohnzimmer |
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| Wohnzimmer und Bad mit Aussendusche |
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| Bad mit Blick ins Wohnzimmer |
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| Ich mochte das Design des Wohnzimmers wahnsinnig |
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| Super stylisches Schlafzimmer |
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| Restaurant und Bistro |
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| und von hier aus schrieb ich meinen letzten Beitrag |
Den ersten Abend verbrachten wir in einer gemütlichen Strandbar mit Sitzkissen und tonnenweise farbigen Sonnenschirmen an einem unglaublich weiten Strand. So gegen 18:00 ist es auch schon ziemlich dunkel wegen der Äquatornähe. Ab da kann man also schon recht in Partylaune kommen, was ich auch tat. Manuel allerdings überhaupt nicht. Wir blieben deshalb einfach noch etwas länger auf einen weiteren Drink in dieser Strandbar und dann gingen wir ins Hotel zurück. Das war übrigens auch der Grund, weshalb ich damals nur Musik und zwei Zeilen geposted habe. Ein bisschen bereuhen tue ich die Entscheidung heute schon. Aber hey, es war schliesslich meine erste Reise.
Der Strand von Seminyak ist tatsächlich auch eine Reise wert. Ich finde, es gibt hier für jeden Geschmack etwas, man muss sich nur mit den doch recht vielen Menschen organisieren können.
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| Das einzige Bild, das ich vom Strand in Seminyak noch habe. Die oben beschriebene Strandbar mit den farbigen Schirmen |
Der letzte Tag in Bali
Wir reisten bereits am Vormittag vom Hotel ab. Der Flug war dann erst am Abend aber wir wollten die Gelegenheit nutzen, mit einem privaten Fahrer ein paar Sehenswürdigkeiten in der Gegend zu besuchen. Er hat uns auch wirklich viele besondere Orte gezeigt, von denen ich auch heute noch viel in guter Erinnerung habe.
Der erste Stop war der Wassertempel von Tanah Lot, den wir zuerst von einer Plattform an der Küste aus betrachteten. Mit den Leuten ging es sogar noch recht gut. Man muss allerdings auch sagen, dass das mittlerweile acht Jahr her ist. Deshalb hier keine Gewähr. Man hätte den Tempel dann auch besuchen können, das haben wir aber nicht gemacht und sind stattdessen weiter gefahren.
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| Tanah Lot von Fern |
Der nächste Stop war der Tempel von Taman Ayun. Es ist einer von vielen Wassertempeln in Bali. Der Tempel ist den hinduistischen Balinesen ausgesprohen heilig und es gelten deshalb strenge Regeln. Wir staunten nicht schlecht, als wir am Eingang explizit darauf hingewiesen wurden, dass es menstruierenden Frauen verboten ist, die Anlage zu besuchen.
Der Tempel hat eine angenemhe Grösse für einen kurzen Besuch. Man läuft über kleine Brücken von Insel zu Insel. Übersetzt heisst er "der schwimmende Garten". Wie die meisten Wassertempel ist auch dieser in drei Bereiche aufgeteilt:
- Jaba Pura: Ein Bereich über Wasser. Dieser Bereich ist für alle (ausser menstruierende Frauen) zugänglich. Dies ist die äussere Seite des angelegten Teiches.
- Der mittlere Bereich ist die Jaba Tengah. Eine Brücke verbindet diesen Bereich mit der Jaba Pura. Diese mittlere Ebene wird durch ein Tor nach der Brücke betreten.
- Die Haupttempelanlage, Jeroan, ist für Gebete, Riten und diverse andere religiöse Aktivitäten gedacht.
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| Blick auf den mittleren Bereich |
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| Auch hier musste ich mich wieder auf das Internet verlassen. Hier ein Bild von indonesia.travel |
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